Einstieg

Einstieg des Zeichnens

Materialen zum Einstieg

3 Bleistifte: HB, 2B, 6B (das sind die unterschiedlichen Härtegrade für Bleistifte)
einen Anspitzer
ein Standard-Lineal (muss man aber nicht, geht auch ohne)
ein Radiergummi (eher weich)
ein Papierblock (ca. 190 gr / m2), Format: Din A 4 reicht für den Einstieg, Din A3 ist aber auch gut.

Damit kann man bequem starten und schon sehr viel erreichen.

in großer Vorteil ist es, das man im Grunde immer und überall künstlerisch tätig sein kann und dass das
Material überaus erschwinglich ist.

Arbeitsplatz

Am besten ein Platz am Fenster mit reichlichem Licht aus Norden; sowie genug Ablagefläche für die
Materialen oder einen großen Tisch.

Zeichnen

Am Anfang, reicht es mit Drucker- Papier.
Sie können aber auch einen Zeichenblock - oder eine Leinwand nehmen.

Krickelkrackel

Das klingt bestimmt komisch; aber es ist tatsächlich der beste Einstieg ins Zeichnen, wenn man zunächst nur
Krickelkrackel zeichnet. Der Grund ist einfach: man entwickelt so ein Gespür für das Material.
Das ist enorm wichtig !!!
Die Ausstrahlung einer Bleistiftzeichnung hängt wesentlich von der Benutzung des Stiftes ab: wie stark
man aufdrückt, welchen Winkel der Stift hat, wie man dunkle Flächen zeichnet etc. Wie rauh ist das Papier?
Wie stark ist der Abrieb des Bleistiftmine? Das Material kann man am besten erforschen, wenn man sich
nicht auf ein Motiv oder sogar ein Bild konzentriert.
Das kommt alles später.
Der erste Schritt beim Zeichnen ist immer das Erforschen des Materials.


Gerade Linien

Runde Linien kann jeder. Der Bleistift liegt in der Hand, die um das Handgelenk rotiert.
Automatisch entstehen so mehr oder weniger runde bzw gebogene Linien.
Schwieriger sind die geraden Linien, denn dabei muss man die natürlichen Bewegung unterdrücken.
Leichter ist es, eine gerade Linie zu ziehen, also den Bleistift an einer Stelle ansetzen, und dann die gesamte Hand
über das Papier zu ziehen. Das ist nicht einfach !!!


Schraffieren (Schatten)

Das Schraffieren ist für die meisten Zeichnungen die beste Möglichkeit, um dunkle Partien (Schattenflächen) zu erzeugen.
Man kann zwar auch wie mit einem Pinsel "ausmalen", aber besser, weil schneller und eleganter ist die Schraffur.
Im Prinzip besteht eine Schraffur aus nebeneinander gesetzten einzelnen Linien. Diese können gerade sein, müssen es aber nicht.
Nehmen Sie sich Zeit für die Schraffur.
Denn die Ergbnisse können anfangs eher unbefriedigend sein.
Nach ein paar Jahren, gewinnt man so eine Kontrolle über die Schraffur.
Egal was Sie zeichnen, vergessen Sie nicht den Schatten.


Beobachten und Schatten zeichnen

Es klingt merkwürdig: um zeichnen zu können, muss man vor allem gut beobachten können.
Für Anfänger gilt: nur das zeichnen, was man auch sieht.
Machen Sie sich zur Hife Fotos.


Zeichnen heißt eigentlich: Schatten zeichnen!


Skizzieren

Skizzen sind die beste Methode, um sich einen schnellen Eindruck vom Motive
zu machen oder um es überhaupt einmal auf Papier zubringen.
Mit den verschiedenen Härtegraden des Bleistiftes und der
Technik, können Sie Minutenschnelle unterschiedliche Formen,
Oberflächen, Stimmungen und Bewegungen einfangen.
Skizzen Sie, um Zeichnen zu üben.
Und behalten Sie ihre Skizzen.
"Nicht weg werfen."


Zeichnung fixieren

Fixierspray machen eine Zeichnung haltbarer.
Das Problem ist es, es kann Grautöne fast schwarz machen und leichtere Graustraffierungen
verschwinden lassen, aber etwas Besseres gibt es nicht.
um Kohlezeichnungen haltbarer zu machen.